Bei einem Umzug stehen Möbel und Kartons im Mittelpunkt, und die Fahrräder werden gern vergessen, bis der Transporter fast voll ist. Dann werden sie irgendwie hineingeschoben, und am Ende sind Kratzer im Lack und ein verbogenes Schutzblech die Folge. Wer ein wenig plant, kann das vermeiden. Am besten überlegst du dir schon vor dem Umzugstag, wo die Räder im Wagen stehen sollen.
Bereite jedes Rad vor. Stelle den Lenker quer, damit das Rad weniger Platz braucht, und senke den Sattel ab. Nimm Körbe, Taschen, Lampen und andere Teile ab, die leicht abbrechen oder verloren gehen, und lege sie in eine Tüte, die du am Rahmen befestigst. Bei abnehmbaren Pedalen lohnt es sich, diese zu lösen und zu den Kleinteilen zu legen.
Sicher im Transporter
Im Fahrzeug sollten die Räder nicht lose übereinanderliegen. Wickle ein altes Tuch oder eine Decke um die Stellen, an denen sie sich berühren würden, vor allem um das Kettenblatt, das schmutzig ist und am Lack schabt. Sichere die Räder mit Gurten oder Seilen, damit sie bei Bremsungen nicht verrutschen. Stelle sie am besten aufrecht und in der Nähe der Wand, sodass nichts auf sie fällt.
Lastenräder und Räder mit Elektroantrieb sind schwer. Bitte für sie um Hilfe und trage sie zu zweit, wenn es Stufen gibt. Den Akku eines Elektrorads nimmst du am besten heraus und fährst ihn im Auto mit, nicht im Laderaum. Für Kinderräder und Anhänger gilt dasselbe wie für die großen Räder: gut verpacken, gut sichern.
Denke an den neuen Standort, bevor du ankommst. Wo sollen die Räder stehen, im Keller, im Hof, im Flur? Wenn du weißt, wo sie hinkommen, kannst du sie beim Ausladen direkt dorthin bringen und musst sie nicht später mehrfach umstellen. Schau dir die Wege an und überlege, ob Türen breit genug sind.
Nach dem Umzug lohnt sich ein kurzer Blick auf jedes Rad. Sind die Reifen noch prall, sitzt alles fest, und funktionieren die Bremsen? Dann kannst du gleich am ersten Tag eine kleine Runde durch die neue Nachbarschaft drehen. So lernst du die Gegend kennen und fühlst dich schneller zu Hause.